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Ticker vom 12. Dezember 2019, 17.30 Uhr

Heute mit diesen Themen:

- Cyberattacken können jeden treffen

- Neues Softwarepaket für räumliche Computersysteme von Magic Leap

- Kunde von Telefonica erhält Handyguthaben von 225.000

- Deutsche Fertigungsunternehmen bei Künstlicher Intelligenz vorn

- Vodafone warnt vor Ausschluss von Huawei

Digital & KI

Cyberattacken können jeden treffen
Drei von vier Unternehmen waren in den vergangenen zwei Jahren von Datendiebstahl, Industriespionage oder Sabotage betroffen. Das ergab eine Umfrage des IT-Branchenverbands Bitkom. Ein Cyber-Experte der Allianz warnte vor dem Ignorieren des Themas Cyber-Sicherheit. Auch kleine Unternehmen wären betroffen. Vielen wäre die eigene Angreifbarkeit gar nicht bewusst. Das führte in diesem Jahr zu einem deutlichen Anstieg der Schäden. Oft geht es um Erpressungen. Daten werden von den Tätern verschlüsselt und nur gegen Geldzahlung wieder freigegeben.
Quelle: Wirtschaftswoche
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Neues Softwarepaket für räumliche Computersysteme von Magic Leap
Das Unternehmen Magic Leap arbeitet derzeit an der nächsten Rechner-Plattform für räumliche Computersysteme. Diese führen die physische und die digitale Welt zusammen. Magic Leap 1 ist das modernste am Markt verfügbare XR-Gerät. Räumliche Computersysteme für Unternehmen bieten Anwendungen in den Bereichen Kommunikation, Zusammenarbeit und Ko-Präsenz, 3D-Visualisierung, Learn and Assist und ortsgebundene Services.
Quelle: ots

Telekommunikationsbranche

Kunde von Telefonica erhält Handyguthaben von 225.000

Telefónica muss 225.000 Euro Handyguthaben an einen Kunden auszahlen. Das Oberlandesgericht München gab heute nach mehrjährigem Rechtsstreit um Easy-Money-Gutschriften einem Kunden der Telefonica-Marke O2 recht. Telefónica hatte bei Prepaid-Karten mit Easy-Money-Funktion für jeden eingehenden Anruf 2 Cent gutgeschrieben. Mit 508 Prepaid-Karten erworben und Wahlwiederholungs-Apps hatte er sich daraufhin immer wieder selbst angerufen. Mit diesem Verfahren entstand die vor Gericht verhandelte Gutschrift. Telefónica sperrte in diesem Zuge 2015 alle Karten. Mit Verweis auf die Allgemeinen Geschäftsbedingungen verweigerte das Unternehmen im Anschluss die Auszahlung des Guthabens an den Kunden.
Quelle: Handelsblatt

IoT-Anwendungen

Deutsche Fertigungsunternehmen bei Künstlicher Intelligenz vorn
Laut einer Studie des Management- und IT-Beraters Capgemini Research Institute sind deutsche Fertigungsunternehmen weltweit führend bei der Anwendung Künstlicher Intelligenz. 69 Prozent von ihnen haben mindestens einen KI-Anwendungsfall im Einsatz. Im Vergleich dazu stehen Produktionsunternehmen in den USA bei 28 Prozent. In China sind es 11 Prozent. In den Bereichen Produktqualitätskontrolle, intelligente Wartung und Bedarfsplanung lassen sich KI-Anwendungen am einfachsten in Produktionsunternehmen implementieren. Quelle: ots Politik Vodafone warnt vor Ausschluss von Huawei Bei der Anhörung des Bundestagsausschusses Digitale Agenda warnte der Sicherheitschef von Vodafone vor dem Ausschluss des chinesischen Anbieters Huawei. Die Umrüstung auf andere Ausstatter würde vier bis fünf Jahre dauern. Das hätte außerdem erhebliche Auswirkungen auf den 5G-Ausbau und somit auf die fortschreitende Digitalisierung in Deutschland. Er verwies ebenfalls auf einen Qualitätsvorsprung von Huawei-Komponenten. Diese würden u.a. weniger Strom verbrauchen. Sicherheitsbedenken sieht der Vodafone-Vertreter nicht. Die Firma wäre in der Lage ihr Netz umfangreich zu überwachen und gegen Fremdeinwirkung zu schützen.
Quelle: Golem

Politik

Vodafone warnt vor Ausschluss von Huawei
Bei der Anhörung des Bundestagsausschusses Digitale Agenda warnte der Sicherheitschef von Vodafone vor dem Ausschluss des chinesischen Anbieters Huawei. Die Umrüstung auf andere Ausstatter würde vier bis fünf Jahre dauern. Das hätte außerdem erhebliche Auswirkungen auf den 5G-Ausbau und somit auf die fortschreitende Digitalisierung in Deutschland. Er verwies ebenfalls auf einen Qualitätsvorsprung von Huawei-Komponenten. Diese würden u.a. weniger Strom verbrauchen. Sicherheitsbedenken sieht der Vodafone-Vertreter nicht. Die Firma wäre in der Lage ihr Netz umfangreich zu überwachen und gegen Fremdeinwirkung zu schützen.
Quelle: Golem