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Ticker vom 11. Dezember 2019, 17.30 Uhr

Heute mit diesen Themen:

- 5G treibt Stromverbrauch in die Höhe

- Beim 5G-Netzausbau setzt Telefónica auf Nokia und Huawei

- Telekom bietet Branchenlösung für Handwerk und Bau

- Ingenieursstudium muss Digitalisierung einschließen

 

 

Telekommunikationsbranche

5G treibt Stromverbrauch in die Höhe
Der Energieversorger Eon erwartet laut einer Studie einen deutlichen Anstieg des Stromverbrauchs durch die Einführung des 5G-Standards. Dieser erfordere mehr Rechenzentren. Laut Eon-Studie werden dort schon heute von mehr als zwei Mio. Servern rund 13 Mrd. Kilowattstunden Strom in Wärme umgewandelt. Diese werde weitgehend ungenutzt in die Umwelt abgegeben. Darin sieht der Energieversorger ein großes Potenzial zur Wärmeversorgung von Wohnsiedlungen und ganzen Stadtteilen.
Quelle: COM-Magazin
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Beim 5G-Netzausbau setzt Telefónica Deutschland auf Nokia und Huawei
Trotz Sicherheitsbedenken der Bundesregierung setzt Telefónica Deutschland für den Aufbau des 5G-Zugangsnetzes weiterhin auf Nokia und Huawei. Die Zusammenarbeit stehe unter dem Vorbehalt einer erfolgreichen Sicherheits-Zertifizierung der Technologie nach den gesetzlichen Bestimmungen in Deutschland. Das Unternehmen wolle dennoch den Start des millionenschweren 5G-Ausbaus Anfang 2020 nicht verzögern.
Quelle: Telefónica Deutschland

Devices

Telekom bietet Branchenlösung für Handwerk und Bau 
Die Deutsche Telekom hat einen Rahmenvertrag mit dem Berliner Unternehmen openHandwerk GmbH über die Entwicklung einer Branchenlösung für Handwerk und Bau geschlossen. Diese soll die Digitalisierung im Handwerk vorantreiben. Als Komponenten sind eine Software mit App, Datentarif und Apple-Hardware vorgesehen. Die App ermöglicht unter anderem vor Ort Projekte anzulegen und komplette Aufmaße mit Grundrissen sowie dazugehörige Angebote und Rechnungen zu erstellen. Quelle: ots

Politik

Ingenieursstudium muss Digitalisierung einschließen
Der Verband der Deutschen Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA) und Siemens fordern Informatik und Data Science als Pflichtfächer in der Ingenieursausbildung. Digitale Produktentwicklung, Steuerung der Produktion und die Arbeit mit „digitalen Zwillingen“ der Produkte müssten schon in den Hochschulen gelernt werden. Auch ein Grundverständnis für Patentrecht sei für den Schutz eigener Software-Entwicklungen und Erfindungen unverzichtbar. Dies sei vor allem für den Mittelstand erfolgsentscheidend.
Quelle: Reuters