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Ticker vom 04. Dezember 2019, 18:00 Uhr

Heute mit diesen Themen:

- IBM sucht Brückenschäden mit KI und autonomen Drohnen

- Connect-Netztest: Telekom vor Vodafone und Telefonica

- Vodafone und Deutschlandradio vereinbaren Zusammenarbeit

- Netzausbau: Telekommunikationsunternehmen arbeiten zusammen

- Standortlokalisierung beim iPhone 11 lässt sich nicht deaktivieren

- Maas plant Vertrauensprüfung für Huawei

 

Digital & KI

IBM sucht Brückenschäden mit KI und autonomen Drohnen
Die Forschungsabteilung des Technologiekonzerns IBM arbeitet an einer Drohnen-Lösung um Brücken auf ihre Alterungsprozesse zu untersuchen. Mit den drei derzeitigen Hypetechniken KI, IoT und autonom fliegenden Drohnen wollen Forscher Unternehmens zusammen mit weiteren Partnern Schäden an Betonbauwerken wie Brücken, Tunnel und Straßen untersuchen zu Leibe rücken. Nach Angaben von IBM verkürze sich mit dieser Methode die Inspektionszeit eines solchen Bauwerkes auf einen Tag. Derzeit dauere eine solche Inspektion mindestens einen Monat.
Quelle: Reuters


Telekommunikationsbranche


Connect-Netztest: Telekom vor Vodafone und Telefonica

In einem Vergleich der Qualität der deutschen Mobilfunknetze durch connect hat die Telekom zum neunten Mal in Folge am besten abgeschlossen. Ihr folgt Vodafone Deutschland auf Platz zwei. Telefónica/O2 ist mit dem Zusammenschluss der ehemals getrennten Netze von E-Plus und O2 im letzten Jahr ein großes Stück vorangekommen. Nach den Untersuchungen des Magazins sei die Qualität des Mobilfunks aller Anbieter in der Bahn ist jedoch nach wie vor verbesserungswürdig. Erstmals wurden im Test auch schon Messungen im neuen Mobilfunkstandard 5G vorgenommen. Quelle: connectIhr folgt Vodafone Deutschland auf Platz zwei. Telefónica/O2 ist mit dem Zusammenschluss der ehemals getrennten Netze von E-Plus und O2 im letzten Jahr ein großes Stück vorangekommen. Nach den Untersuchungen des Magazins sei die Qualität des Mobilfunks aller Anbieter in der Bahn ist jedoch nach wie vor verbesserungswürdig. Erstmals wurden im Test auch schon Messungen im neuen Mobilfunkstandard 5G vorgenommen. Quelle: connect
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Vodafone und Deutschlandradio vereinbaren langfristige Zusammenarbeit
Vodafone hat nach der Übernahme von Unitymedia den Rechtsstreit mit Deutschlandradio beigelegt. Nach Einigung über entsprechende Entgelte kann nun über das ehemalige Unitymedia-Kabelnetz in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg Deutschlandradio empfangen werden. Neben der Einspeisung von linearen Hörprogrammen ermöglicht dies auch die Implementierung der DLF-Audiothek.
Quelle: Vodafone
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Die großen Telekommunikationsunternehmen arbeiten beim Netzausbau zusammen
Die Deutsche Telekom, Telefonica Deutschland und Vodafone Deutschland haben eine Absichtserklärung zum gemeinsamen Ausbau ihrer Mobilfunknetze unterzeichnet. Demnach solle der Mobilfunkausbau im Bereich 5G schneller erfolgen. Zu den bereits 30.000 aufgerüsteten Mobilfunkstationen sollen weitere 10.000 5G-Standorte in den kommenden 48 Monaten dazukommen. Laut Telekom müssten für einen schnelleren Ausbau die hohen regulatorischen Hürden abgebaut werden.
Quelle: Reuters

Devices

Standortlokalisierung beim iPhone 11 lässt sich nicht komplett deaktivieren

Nach Untersuchungen des auf IT-Sicherheitsthemen spezialisierten und US-amerikanischen Journalisten Brian Krebs lässt sich die Standortfreigabe des neuesten Apple-Produkts nicht vollständig deaktivieren. Krebs hatte die Deaktivierung der Standortfreigabe an einem neuen iPhone 11 Pro getestet. Der Hersteller Apple bestätigte das auf Nachfrage von Krebs. Das Unternehmen verwies in seiner Antwort auf sicherheitsrelevante Lösungen wie die Find-my-Phone-Funktion und die Notfallbenachrichtigungsfunktion. Quelle: Brian Krebs

Politik

Maas plant Vertrauensprüfung für Huawei
Außenminister Heiko Maas (SPD) hat sich in Bezug auf Huawei beim 5G-Ausbau für eine harte Linie ausgesprochen. In einem Interview mit der Wochenzeitung „die Zeit“ plädierte Maas für eine Vertrauensprüfung. Im Ergebnis dürfe eine Beteiligung ausländischer Netzausrüster deutsche Sicherheitsinteressen nicht verletzen. Dafür sei eine Gesetzesänderung notwendig. Durch derzeitige Sicherheitsbestimmungen seien mögliche Einflussnahmen bis hin zur Sabotage nicht abzuwehren.
Quelle: dpa