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Arndt reist ... mit 5G!

Das Jahr 2017 beginnt, wie ein Jahr beginnen muss: mit Kälte und der sogenannten "weißen Pracht". "Sogenannt" deshalb, weil jetzt sehr viele in ihren jeweiligen publizistischen Rollen diese Formel ver(sch)wenden, in Ermangelung (auch so eine schöne, aber kaputt gehörte Floskel), weitergehender kreativer Sprachfähigkeit.

Und hätten wir jetzt noch 2016, wäre alles viel wärmer, die ersten Musiker fingen an, die Himmels-Big-Band zu gründen und 5G wäre noch ein Insider-Tipp.

Nun sind wir ein Jahr weiter und es ist normal, dass morgens der Griff nicht zuerst zum Smartphone, sondern zur Fernbedienung der Standheizung geht. Der große Schnitter hat, die Zielgruppe tauschend, schon mal Schauspieler geholt. Und: 5G entwickelt sich vom Raunen in Experten-Kreisen zu einer Sonnenaufgangs-Aufbruchstimmung. 
Hää? 5G? Was erzählen die?
Nun, das Thema "Reisen" bietet sich geradezu an, sich mit dem zu beschäftigen, was man einen neuen Mobilfunkstandard nennen darf, der zwar noch nicht en vogue, ja noch nicht einmal mit einem eigenen, kommerziell verfügbaren Netz versehen ist. Allerdings, und das ist bemerkenswert für einen Forschungsgegenstand, ist dieser neue Standard bereits in so vieler Munde, dass wir als Agentur mit Infrastrukturmerkmalen in der DNA, gar nicht umhin können (ha ha ... Floskel erwischt), ein paar Worte darüber zu verlieren (zack: Floskel). Und das zu einem so frühen Zeitpunkt, dass die Beschäftigung mit diesem Thema, welches uns in Zukunft nicht mehr loslassen sollte, den Beginn einer Reise markiert. 

Und irgendwie möchte man sich wie moderne Humboldts fühlen. Wissend, dass andere vor ihnen auch schon unbekanntes Land betreten haben, betreten sie jetzt dieses neue Land und beleuchten es aus vielen unterschiedlichen Blickwinkeln. Dazu brechen sie in Reise-Aktionismus aus.

Unsere Reise wird natürlich kommunikativer Natur sein. Wir können und möchten mit großen und kleinen Geschichten begleiten, wie ein Thema groß und am Ende des Tages (ganz schlimme Floskel!) unser Leben verändert, ohne dass es zuallererst ein Verbraucherthema sein wird.  

Und wie um genau das zu unterstützen, hat die CDU in einem Entwurf zu einer "Saarländischen Erklärung" den politischen Anspruch postuliert, bis 2020 5G als Breitband-Standard etablieren zu wollen, wie es in der Erklärung heißt, die welt.de vorliegt:

https://www.welt.de/politik/deutschland/article161122178/CDU-will-flaechendeckendes-5G-Netz-bis-zum-Jahr-2020.html 

In der Erklärung ginge es weiter darum, so welt.de, dass Breitbandversorgung nur durch einen Mix aus den unterschiedlichsten Technologien (z.B. Glasfaseranbindungen, Kabeltechnologien, Mobilfunk) sichergestellt werden kann. Glaubt man dieser Formulierung, stellt die CDU erstmals fest, dass moderne Mobilfunkstandards, wie heute schon LTE, keine "Ersatzlösungen" sondern echte Alternativen, ja sogar gleichberechtigte Bestandteile eines notwendigen Versorgungsmixes sein müssen. So ebnet man den Weg in die Gigabitgesellschaft. Willkommen also im Neuland!
Jetzt, da am Horizont die Gesellschaft verändernde Entwicklungen auftauchen, wie zum Beispiel autonomes Fahren, Internet of Things oder autodiagnostische Gesundheitssysteme, ist es tatsächlich an der Zeit, den Mobilfunk neu zu betrachten und als Grundlage für all diese Entwicklungen zu verstehen.

 Wie hat mal ein großer Firmen-Lenker bei der Einführung des aktuellen Handy-Standards LTE gesagt: "Die Zukunft ist mobil." Was passt besser zum Reisen? Und interessanterweise führt dieser Firmenlenker heute einen großen Tourismus-Konzern.